Jainas Joy

Hey there,

Jainas Joy ist Jainas fünf Jahre ältere Halbschwester (die Beiden haben die originale Jaina (leider schon vor zwei Jahren gestorben) als gemeinsame Mutter, denn eigentlich heißt unsere vierjährige Jaina, Jainas Gift, abgekürzt). Jedenfalls befand Joy sich bis vor ein paar Wochen auf einer anderen Ranch in der Nähe als Leihmutter. Joys Fohlen ist wenige Tage nach der Geburt an einer schlimmen Infektion gestorben und auf der anderen Ranch ist am selben Tag die Mutter des süßen Quarterhorsefohlens Fancy gestorben, so dass Joy die letzten 3 Monate auf der Westernranch verbracht hat. Nachdem Fancy abgesetzt war, haben die Cowboys Joy noch zwei Wochen als Gesellschaft für Fancy da behalten und sie etwas geritten. Montag haben wir sie dann wieder abgeholt und die Freude in der Herde war groß, als sie endlich wieder kam. Nachdem wir Joy etwas eingewöhnt haben, bin ich sie am Donnerstag das erste Mal geritten, wobei ich leider sagen muss, dass ich englisch reite nicht western… Denn obwohl auch Joy im englischen Stil eingeritten wurde, war sie ziemlich verwirrt, als ich sie geritten bin, vor allem weil sie einen Cowboy gewöhnt war, der bestimmt das Doppelte von mir wog. Sie war beim Reiten ziemlich nervös und ich muss gestehen ich habe mich nicht sehr wohl auf ihr gefühlt. Sie ist im Schritt ziemlich oft stehen geblieben und wollte dann nicht weiter gehen, einerseits hat sie das schon früher gemacht und andererseits wurde sie bei den Cowboys mit Sporen geritten. Dennoch blieb sie wiedererwartend brav auch als ich die Gerte eingesetzt habe und deutlicher wurde. Im Trab lief sie dann recht gut vorwärts, es war nur etwas schwierig sie außen zu halten, das im Westernstil oft sehr viele kleine Kreise geritten werden. Mit der Zeit wurde es immer ruhiger und besser. Zum Schluss ging sie auch im Schritt recht gut vorwärts und sah zufrieden aus, da hab ich mich dann auch viel wohler auf ihr gefühlt, denn eigentlich ist sie echt süß.

Dann bin ich sie am Samstag wieder geritten und es war eine Katastrophe! Sie wollte noch weniger vorwärts gehen als zuvor schon und sobald ich sie dann mal im Schritt hatte fing sie an hinten hoch zu gehen, also es war nicht wirklich ein richtiger Buckler, aber es war ein Ansatz davon. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer und auch als wir den Sattel getauscht haben wurde es nicht besser. Selbst als Andrea sich in die Mitte gestellt hat und ich nicht mehr getrieben habe hörte sie nicht auf. Das Hüpfen wurde zu kleinen Bucklern, wenn auch nicht zu schlimmen, und als sie dann angefangen hat plötzlich aus dem Schritt im Trab, wenn auch nur für ein paar Schritte, vorzupreschen, hab ich gesagt „Schluss“ und bin abgestiegen. Es war der Tag an dem ich nur wenige Stunden zuvor von Sunny abgebock wurde, sprich mir tat ohnehin alles weh und mein Selbstbewusstsein hatte einen gewaltigen Knacks erlitten, um genau zu sein fühlte ich mich richtig unsicher. Ich kann Joy einfach noch nicht richtig einschätzen und obwohl Sunny der war, der mich abgesetzt hat, habe ich mich auch danach auf ihm wesentlich wohler gefühlt als auf Joy. Seltsam oder?

Ich werde es in den nächsten Tagen wieder versuchen und hoffe, dass es besser klappt. Auf jeden Fall, werde ich mich dann besser durchsetzen können!

Gute Nacht

Kate

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