Andrea’s Clinic

Hallo zusammen,

Das Wochenende war erneut sehr anstrengend, aber auch sehr interessant und ich habe viel gelernt. Andrea hat eine clinic (also eine Art Workshop) in Albuquerque gegeben und mich mitgenommen!

Es begann Freitagabend mit einem Abendessen auf dem kleinen Hof in Albuquerque mit einem fantastischen selbstgemachten key lime pie (Limonenkuchen) von unserem Gastgeber. Einfach nur himmlisch gut!!! Worum es jedoch eigentlich geht ist der kleine Vortrag über TTouch den Andrea danach vor einer kleinen Gruppe von ungefähr 10 Leuten hielt und es war so einfach zu zuhören, da man wirklich merkte wie sehr ihr ihre Arbeit gefällt.

Am nächsten Tag begann dann sehr früh der eigentliche Kurs zu dem 6 Teilnehmer inklusive Pferde kamen. Der Kurs begann mit Bodenarbeit und endete reitend. Dafür war der ganze sehr große Platz voll von Hindernissen, welche typisch für diese Arbeit sind, also zum Beispiel ein Stangenlabyrinth, eine kleine Brücke, Plastikplanen und noch so einiges mehr. Bei dieser Arbeit geht es allerdings nicht darum so schnell wie möglich durch das Labyrinth zu kommen, sondern vielmehr darum, das Pferd mitdenken zu lassen, damit es wirlich lernt und wenn ein Hindernis noch zu schwierig für ein Pferd ist, baut man es so um dass es ein Erfolgserlebnis hat. Dafür ist oft sehr viel Geduld von Nöten. Ein Beispiel ist die Plastikplane über die viele Pferde nicht drüber gehen wollen, also führt man das Pferd daran vorbei, lässt es gucken und konstruiert aus zwei Planen einen Gang durch den das Pferd gehen kann. Je besser das funktioniert, desto näher kann man die Planen zusammen schieben, bis das Pferd schließlich über die Plane geht und auch darauf stehen bleiben kann.

Bei diesem Kurs konnte ich einerseits zuschauen und andererseits bei Kleinigkeiten helfen. Zum Beispiel hatte ein Pferd große Angst vor der Plastikplane und der Brücke, bzw. es traute sich nicht mit den Hinterbeinen daraufüber zu gehen. Der Besitzer des noch sehr jungen Pferdes war etwas zu ungeduldig und kannte es kaum sein Pferde zu führen, so dass ich ihm und seinem Pferd bei der Brücke geholfen habe. Dabei habe ich mir sehr viel Zeit gelassen, dem Pferd alles gezeigt, mit ihm geredet und es für jeden Schritt in die richtige Richtung gelobt.

Durch das Zuschauen bei diesem Kurs konnte ich schon ziemlich viel lernen und das auffrischen, was ich bereits gelesen hatte. Aber jetzt kann ich es kaum erwarten wirklich etwas zu lernen und es am Pferd auszuprobieren.

Alles Liebe

Kate

 

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